Betonsanierung

Jeder Baustoff braucht Instandhaltung und Instandsetzung. Wenn es um Beton geht, liegt der Fokus immer gleich auf den sogenannten Infrastrukturbauten. Dabei gibt es auch jenseits von Autobahnbrücken, Tunnel und Fabrikanlagen viel zu tun.

Betonunter­konstruktionen und Sichtbe­tonflächen sind in der Bautechnik und Architektur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weit verbreitet. Vom avant­gardistischen Beton-Bungalow der 60er Jahre über den Beton-Balkon am herkömmlich gemauerten Wohnhaus bis zu Verwaltungs­gebäuden und frei gestalteten Kirchenbauten: Beton als Konstruktions­baustoff ist im Baubestand eine markante Größe. Noch ungewohnt, aber sicher zukünftig immer häufiger: Betonsanierung unter den Bedingungen des Denkmalschutzes.


Beton-Alterung bremsen wir sind dabei.

Karbonatisierung, also die chemische Umwandlung des Zementgefüges durch Kohlendioxid aus der Luft, ist für Beton ein normaler Vorgang und nicht schädlich. Im Gegenteil, sie macht den Beton fester. Die Karbonatisierung erreicht größere Tiefen und damit die Bewehrung umso schneller, je geringer die Druckfestigkeitsklasse des Betons ist. Dadurch geht der "natürliche" Korrosionsschutz für die Bewehrung, das alkalische Beton-Milieu, verloren. Abplatzungen durch rostende Bewehrung sind dann das letzte Stadium der "Beton-Korrosion". Um den Korrosionsschutz zu erhalten und die Karbonatisierung zu bremsen, ist eine Hydrophobierung, bei rauer Oberfläche mit Vertiefungen und Löchern eine Feinspachtelung und zum Abschluss eine wetterresistente Beschichtung sehr gut geeignet. Wir arbeiten mit einem lückenlosen Produktprogramm für Betonbauteile.